Erstellt am 01.06.2009 von Christoph
Am 27.3. ab 17:30 Uhr bis 28.3. 17:20 Uhr
Unseren 24-Stundendienst begannen wir um 17:30 mit unserem regulären Dienst. Anschließend sollten wir uns unsere Aufenthaltsräume gemütlich einrichten und unser Abendbrot essen. Plötzlich ertönte das Alarmsignal und wir mussten alles stehen und liegen lassen. Eine Ölspur ist zu beseitigen. Nach getaner Arbeit kehrten wir ins Gerätehaus zurück, führten die Nachbesprechung durch und machten uns wieder ans Essen machen. Dies war um 22:00 Uhr.
Daran anschließend ging es zum gemütlichen Teil über und wir hatten unseren Kameradschaftsabend. (Toll! Vegifutter ) Danach versuchten wir zu schlafen. (Für ganze 15 Minuten.) Den Rest haben wir bis 4:00 Uhr morgens mit wichtigen Gesprächen zu tun gehabt. (Wer braucht denn schon Schlaf? ) Dann kam überraschend ein weiterer Alarmeinsatz und beendete unsere Nachtruhe: Feuer in der Moorstraße – Scheunenbrand. Der Einsatz ging bis 5:00 Uhr. Dann war der Einsatzort unter Kontrolle und wir reif fürs Bett. Der Weg dahin war aber nicht so leicht, es gab erstmal eine Nachbesprechung [Originalton: „Was zum…? ! Wie habt ihr…? Oh mein Bob!“] und die Fahrzeuge mussten wieder bestückt werden.
Zu diesem Zeitpunkt wich das Weiße in den Augen der Betreuer deren Pupillen. (Will noch wer einen Kaffee? Ich hab da noch 5 Liter… Was, kein Mischungsverhältnis 1:1?) Dann ging es zum Schlafen. Dann hatten wir Glück, denn erst nach drei Stunden war allgemeines Wecken und gemeinsames Frühstücken angesagt. [Originalton: „Ich würde gerne etwas essen, aber ich schlafe beim Kauen ein.“] Nach so einer Nacht muss alles natürlich tipp-topp sein.
Um 10:00 Uhr hatten wir einen Alarmeinsatz an der Kapelle: Am Friedhof Welle gab es einen Flächenbrand. Die Schlauchleitung bergauf legen, löschen und dann abbauen, das ging nicht mal eben so. Da haben wir uns aber „in die Pfanne hauen lassen“. Wie die Zeit doch vergeht! Wir waren erst um 12:00 Uhr einsatzbereit im Gerätehaus. Ihr kennt das: Ohne Mampf kein Kampf. Also mussten „Nudeln“ und dazu leckere Pampe her.
Nach dem Mittagessen wurde alles von uns geputzt. Aber das ist ja auch ok, wir haben ja auch vieles schmutzig gemacht. Um 13:00 Uhr ging es zur großen Abschlussübung nach Ottermoor. Diese haben die aktiven Kameraden der todtshorner Wehr für uns ausgearbeitet und umgesetzt. Auf diesem Wege noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an die todtshorner Kameraden für die tolle Übung! Wir fühlten uns in dem, was wir bisher gelernt haben, bestätigt und waren froh, dass alles gut für uns lief. Nach der erfolgreichen Übung gab es dann noch leckere Wurst von unseren Gastgebern. Geschafft kehrten wir zu unserem Stützpunkt zurück, wo wir von unseren Eltern schon erwartet wurden. Alle waren wir sprachlos und freuten uns aufs Sandmännchen.